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Amazon News: Über Amazons Wegwerf-Verhalten, A+ Content, Prime und nur ganz wenig Fußball

Fußball

Momentan dreht sich alles nur um Fußball. Doch dank uns bleibt ihr auch in Sachen Amazon-Biz auf dem Laufenden. Denn hier hat sich vergangene Woche ebenfalls viel getan. Der Online-Händler steht Umwelt-technisch aktuell in keinem guten Licht. Außerdem gibt es einige unschöne Neuerungen im Bereich A+ Content und zu guter Letzt schränkt Amazon seinen Prime-Now Service in Berlin ein. Bleibt nur zu hoffen, dass Jogis Jungs am Samstag endlich schaffen, das Runde ins Eckige zu befördern!

Amazon News – No. 1

Amazon vernichtet Neuware! Und das anscheinend im großen Stil. Kühlschränke, Matratzen, Smartphones, Möbel – Rücksendungen sämtlicher Produktkategorien sollen tonnenweise entsorgt werden. Mehrere zehntausend Euro würden laut einer Mitarbeiterin Tag für Tag im Müll landen, funktionstüchtig oder nicht. Neben Mitarbeitern hat sich nun auch die Politik eingeschaltet: Der ehemalige Umwelt-Minister Klaus Töpfner fordert ein Umdenken, um einer Wegwerfgesellschaft entgegenzusteuern. Die Antwort von Amazon lässt noch Luft nach oben: Aufkäufer von Restposten bekämen Produkte angeboten, die nicht verkauft, weiterverkauft oder gespendet werden können. Darüber hinaus sollen eigene, interne Prozesse verbessert werden. Das sehen wir auch so!

Quelle: Onlinehändler News

Amazon News – No. 2

Seit längerem ist bekannt, dass es zukünftig zahlungspflichtigen Premium A+ Content geben wird. Erste Anzeichen dafür, dass sich seitens des Online-Händlers etwas tut, gibt es bereits. Amazon werkelt jüngst an seiner Maske zur A+ Erstellung im Vendorcentral herum. So erhalten die Textfelder eine rigorose Zeichenbegrenzung, während die Oberfläche an den für Seller erhältlichen Enhanced Brand Content angeglichen wird. Damit lassen sich nun auch bei A+ Wörter im Text kursiv oder fett schreiben, wohingegen Bilder ohne Angabe eines Alt-Tags nicht mehr hochgeladen werden können. In  Deutschland bleibt der Basic Content weiterhin kostenfrei.

Quelle: ameo

Amazon News – No. 3

Amazon arbeitet daran, die Marke „Prime“ zukünftig eigenständiger zu machen. Der erste Schritt war das Streichen von Amazon aus Amazon Prime. In den USA passt der Online-Riese die Logos aktuell Schritt für Schritt an. Die neue Markenpositionierung solle dazu dienen, auch neue Kunden außerhalb der Amazon-Mitgliedschaft-Familie zu erreichen. Außerdem hängt die Entscheidung mit der vor einem Jahr getätigten Akquisition zusammen: Der Kauf der Bio-Supermarktkette Whole Foods. Amazon hatte damit begonnen, in den Supermärkten Extra-Angebote für Prime-Mitglieder zu präsentieren – und zwar nur mit dem Prime-, nicht aber mit dem Amazon Prime-Logo. Verweise auf Amazon selbst waren nicht zu finden.

Quelle: Amazon Watchblog

Amazon News – No. 4

Donnerstag ging es endlich los: Die Fussball-WM in Russland! Auch Sprachassistentin Alexa ist für die Weltmeisterschaft bestens gerüstet und führt Fussball-Experten sowie Laien gleichermaßen humorvoll und informativ durch den Fussball-Sommer. Neben Live-Stream, täglicher WM-Zusammenfassung, Witze, Orakel und Fragen rund um die Weltmeisterschaft sorgt Alexa auch für die entsprechende Verpflegung über den foodora Skill. Für diejenigen, die lieber zum nächsten Public Viewing-Event gehen möchten, organisiert die Sprachassistentin über den mytaxi Skill eine Transportmöglichkeit. Mit „Alexa, schalte Deutschland gegen Schweden ein“ lassen sich die Spiele des Turniers direkt auf Echo Show oder Echo Spot ansehen. Alexa und auch wir sind auf jeden Fall fit für die WM!

Quelle: Notebookcheck

Amazon News – No. 5

Amazon schränkt seinen Prime-Now Service in Berlin ein. Vor zwei Jahren startete der Konzern die ultraschnelle 1-Stunden-Lieferung für Kunden in der Hauptstadt sowie in München. Nun entfällt durch die Schließung des Lagers am Ku’damm für viele Berliner Kunden die schnelle Liefermöglichkeit. Grund dafür ist, dass Amazon zukünftig die Vorteile des Logistik Standorts am Borsigtum, etwas außerhalb der Stadt, für all seine Services nutzen möchte. Doch trotz dieser Begründung bleiben ein paar Fragen offen. Hat sich der Service etwa nicht gelohnt, da er zu selten genutzt wurde? Oder steckt dahinter doch ein größerer Amazon Plan, der eine Eröffnung eines weiteren Lagers im Osten der Stadt vorsieht, damit zukünftig in allen Stadtteilen die schnelle 1-Stunden Liefermöglichkeit verfügbar ist? Trotz der aktuellen Nachrichten können Amazon-Kunden in Berlin beruhigt sein, denn die Amazon Prime-Now Lieferungen, die in festen zwei-Stunden-Fenstern die ganze Stadt versorgen, bleiben natürlich erhalten.

Quelle: Supermarkt.Blog

Unser Amazon Lieblingsprodukt

Reparieren statt Wegwerfen! Anlässlich der News No. 1 ist das unsere Devise der Woche. Da kommt dieses Amazon Produkt doch gerade richtig!

 

Die 22. Ausgabe amazon weekly erscheint Anfang kommender Woche.