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Amazon News: Alexa & Android, ein neuer Beauty-Shop und was Amazon Prime eigentlich wert ist

Amazon Prime

Letzten Montag starteten wir mit erfreulichen, überraschenden und fragwürdigen Amazon News in die erste 5-Tage-Woche im Mai: Die Sprachassistentin Alexa gibt es nun auch für das Betriebssystem Android, Amazon wurde zum beliebtesten deutschen Online-Händler ernannt und eröffnet außerdem bald einen eigenen Beauty-Shop. Was uns sonst noch beschäftigt hat, lest ihr am besten in unserer neuen ameo weekly Ausgabe:

Amazon News – No. 1

Alexa spricht jetzt ganz offiziell auch über Android. Mit dem neuesten Update für die Alexa-App lässt sich Amazons Sprachassistentin nun als Standard im Betriebssystem einrichten. Wenn es um Smartphones ging, hatte bisher Google deutlich die Nase vorn. Der Kampf um Marktanteile der beiden Giganten dürfte damit in die nächste Runde gehen. Eines ist klar: Amazon ist bei den Smart Speakern die Nummer eins. Bei den Mobiltelefonen  hingegen ist der hauseigene Sprachassistent Google Assistant tief integriert. Auch wenn der Grund für einen Wechsel für die meisten User (noch) nicht vorhanden ist, kann ein wenig Konkurrenz nur förderlich sein.

Quelle: GoogleWatchBlog

Amazon News – No. 2

And the Oscar goes to… Amazon! Naja, nicht ganz, aber so ähnlich. Amazon ist nämlich laut der Studie „Beste Händler 2018“ mit einem Marktanteil von 46 % nicht nur mit Abstand der größte deutsche Onlinehändler, sondern auch der beliebteste. Das liegt zum einen am riesigen Angebot der Plattform, zum anderen auch an dem durchgehend guten Kundenservice. In der Kategorie Generalisten, die alle Zielgruppen fokussiert, wählten 33,3 % der Befragten Amazon als besten Händler – und das zum dritten Mal in Folge. Konkurrenten wie Ebay (9,4 %) und Otto (6,8 %) liegen abgeschlagen auf Platz zwei und drei. Auffällig sei, dass der Bedarfskauf heutzutage fast ausschließlich bei Amazon lande. Viele Konsumenten nutzen bei der Recherche nach Produkten demnach gar nicht mehr Google, sondern direkt die Suchmaske von Amazon.

Quelle: Handelsblatt

Amazon News – No. 3

Dass sich mit Beauty-Produkten viel Geld verdienen lässt, hat auch Amazon begriffen – und eröffnet demnächst einen eigenen Beauty-Shop. Mit der Einbindung von Instagram-Influencern und YouTube-Stars möchte sich Amazon von anderen Anbietern und Drogerie-Märkten abheben. Auf dem Marketplace soll demnach der „Indie Beauty Shop“ starten. Hier setzt der Online-Riese auf junge Start-Ups, die über eigene Produktreihen verfügen. Aber nicht nur das, auch Exklusivität steht im Vordergrund. Es soll Haut-, Gesichts- und Haarpflegeprodukte für Frauen und Männer, sowie Make-up und andere Kosmetika geben. Wer seine Ware über den Amazon Beauty Shop anbieten möchte, muss als Unternehmen mehrheitlich von unbekannten und unabhängigen Kleinunternehmern geführt werden. Marken, die bei großen Anbietern wie Walmart, Target, Sephora, Mac oder Ulta zu kaufen sind, werden ausgeschlossen. Im Juni soll der neue Beauty-Shop zunächst nur in den USA online gehen. Nach einer Testphase könnte Amazon die Produktpalette auch nach Deutschland bringen. Wir sind gespannt!

Quelle: Chip

Amazon News – No. 4

Sperrt Amazon Fresh lokale Händler aus? Das besagen zumindest Gerüchte, zu denen Amazon selbst bisher noch keine Stellung genommen hat. Am 30. Mai 2018 sollen in den USA lokale Handelspartner von der Plattform geworfen werden. Zuvor wurden angeblich sämtliche Partner vom Online-Giganten per Mail darüber informiert, dass sie ihre Produkte ab Ende Mai nicht mehr auf der Plattform verkaufen können. Grund dafür sei, dass Amazon Fresh künftig stärker als Händler auftreten möchte, der Waren über den Großhandel einkauft. Für lokale Händler gäbe es jedoch weiterhin andere Möglichkeiten, ihre Produkte über Amazon zu verkaufen. Weitere Infos über geplante Schritte sollen in Kürze folgen.

Quelle: Internetworld

Amazon News – No. 5

Prime ist „the best deal in shopping“. Das ist das Fazit einer Analyse von JP Morgan zu Amazon Prime. Die Analysten haben die Inhalte einer Prime Mitgliedschaft mit denen anderer Anbieter verglichen und festgestellt, dass Amazon Prime eigentlich 785 Dollar pro Jahr wert sei. Aktuell kostet es vergleichbar günstige 119 Dollar! Allein im letzten Jahr stieg der Wert der Mitgliedschaft für Konsumenten um ganze 12 Prozent. Aufgrund ständig neuer Features, die in einer Prime Mitgliedschaft enthalten sind, kann sich Amazon deutlich vom Wettbewerb differenzieren. Niemand anderes schafft es, ein ähnliches Komplettpaket anzubieten.

Quelle: Business Insider

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Schon weil das Thema diese Woche vieler Menschen Nerven strapaziert, empfehlen wir hier guten Gewissens dieses Machwerk:
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Die 18. Ausgabe amazon weekly erscheint Anfang kommender Woche.