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Amazon News: Von Spionage-Gerüchten, Mindestlohn & „wahrer“ Intelligenz

Mindestlohn

Auch heute erwartet uns wieder eine bunte Mischung an brandaktuellen Neuigkeiten aus dem Amazon-Imperium. Der Internet-Riese bringt eine eigene Kreditkarte für Prime Kunden auf den Markt, erhöht die Mindestlöhne in den USA und Großbritannien und dementiert nebenbei noch Spionage-Gerüchte. Für Einzelheiten scrollt euch einfach gern durch unsere neue ameo weekly 😉

Amazon News – No. 1

Online-Shopping vs. Einzelhandel. Dieser Kampf wird nicht erst seit gestern ausgetragen. Doch für Letzteren gibt es eine Chance – sie muss nur genutzt werden. Amazon und Nike machen es vor: Sie probieren neue Laden-Konzepte aus, die digitales Know-how mit der persönlichen Erfahrungswelt des Einzelhandels verbinden. Im Juni eröffnete die Sport-Marke den ersten 4.000 Quadratmeter großen Nike-Live-Laden in Los Angeles. Der Sportartikelhersteller nimmt Daten aus Onlinekäufen, um seinen Laden entsprechend auszustatten. Ein Beispiel: Kunden in Los Angeles lieben die Nike-Cortez-Schuhe. Nike weiß das, weil das Unternehmen das Kaufverhalten seiner Kunden genau beobachtet und misst. So kann es seinen Laden mit genau diesen Schuhen aufstocken und sie an prominenter Stelle platzieren. Amazon durchläuft diesen Wandel wiederum mit seinen Go-Supermärkten und vereinfacht das Einkaufen für seine Kunden mit der bezahllosen Methode erheblich.

Quelle: Businessinsider

Amazon News – No. 2

Brandneu und kostenfrei: Die Amazon Visa Kreditkarte für Prime Mitglieder (neben der bereits vorhanden Amazon.de Visa Karte). Vorteilhaft ist der Beantragungs-Bonus von 70 €, doch die Karte ist natürlich in erster Linie – Überraschung! – ein Instrument zur Kundenbindung. Sie bietet zwar den Vorteil, dass man beim Bezahlen Bonus-Punkte bei Amazon sammeln kann, aber Vorsicht: Wer die 1-Click Bestellung nutzt, sammelt keine Punkte. Jegliche weiteren Vorteile, Bonus- oder Meilen-Programme, die man bei vielen Kreditkarten hat, sind nicht vorhanden. Kontaktloses Bezahlen, eine Teilzahlungsfunktion, ein 200€ Start-Kreditrahmen und Bargeld abheben gegen eine Gebühr von 3% & mind. 7,50€ sind mit der Karte möglich. Sinn macht die neue Kreditkarte also besonders für Kunden, die sehr viel bei Amazon bestellen. Die normale Kreditkarte ersetzt sie jedoch in ihren Funktionen und Konditionen nicht.

Quelle: t3n

Amazon News – No. 3

Amazon hebt den Mindestlohn für seine Mitarbeiter in den USA auf 15 Dollar pro Stunde an. Die Änderung gilt bereits ab dem nächsten Monat. Auch Angestellte in Großbritannien bekommen mehr Geld: 9,50 Pfund, in London sogar 10,50 Pfund pro Stunde. Wie hoch das Gehalt vor der Erhöhung war, verriet Amazon allerdings nicht. Der staatliche Mindestlohn in den USA liegt bei 7,25 Dollar und in Großbritannien bei 7,83 Pfund für Arbeitskräfte über 25 Jahre. Ob und wann Amazon-Mitarbeiter in Deutschland einen höheren Mindestlohn erwarten können, bleibt noch ein Weilchen abzuwarten.

Quelle: Handelsblatt

Amazon News – No. 4

Woran erkennt Amazon-Gründer Jeff Bezos intelligente Menschen? Für den reichsten Mann der Welt misst sich die Intelligenz eines Menschen nicht daran, wie oft er richtig liegt. Sie zeigt sich vielmehr darin, wie oft er seine eigenen Fehler zugibt und seine Strategie daraufhin verändert. Kluge Personen würden jene Probleme neu überdenken, von denen sie dachten, dass sie bereits gelöst wurden, sind offen für neue Sichtweisen, Ideen, Meinungen und Herausforderungen an ihre eigene Denkweise. Auch seinen eigenen Erfolg hat Bezos seiner Angewohnheit zu verdanken, Ideen und Strategien ständig anzupassen. Und genau diese Denkweise schätzt er auch an anderen Menschen.

Quelle: Merkur

Amazon News – No. 5

Spionage Affäre bei Amazon und Apple? Großer Skandal? Anscheinend haben sich die Gerüchte wieder gelegt, denn beide Konzerne haben Stellung zu den brandheißen News genommen und dementieren ausdrücklich, dass es Fälle von Spionage in ihren Unternehmen gab. Doch der ursprüngliche Bericht von Bloomberg war äußerst detailliert und könnte deshalb vielleicht doch nicht so schnell in Vergessenheit geraten. Laut Bericht haben sich chinesische Hacker in die Elektronik der Fabriken von Super Micro eingeschleust, um Unternehmensgeheimnisse und Interna von 30 großen US-Unternehmen, darunter auch Apple und Amazon, herauszufinden. Die Chips von Super Micro sind bei verschiedensten Unternehmen, wie auch Banken und anderen Cloud Diensten, in Benutzung. Auch der Hersteller selbst dementierte die Gerüchte und sagte außerdem, es hätte keine Kontaktaufnahme seitens Regierungsbehörden gegeben.

Quelle: Deutsche Welle

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Die 37. Ausgabe amazon weekly erscheint Anfang kommender Woche.