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Amazon News: Das Nonplusultra der Suchmaschinenwerbung

Suchmaschinenwerbung

Wenn es um Suchmaschinenwerbung geht, macht Amazon so schnell niemand was vor. Kein zweiter deutscher Online-Händler investiert mehr in SEA. Investiert hat der E-Commerce-Riese auch in seine zweite „amazon go“ Filiale in Seattle. Und in PR durch eigene Mitarbeiter. Alle Zahlen, Fakten und Hintergründe erfahrt ihr in unserer neuen ameo weekly Ausgabe!

Amazon News – No. 1

Derzeit fluten positive Tweets über Amazon als Arbeitgeber das Netz. Wer da fleißig twittert? Etwa 15 Amazon-Mitarbeiter, die jüngste Gerüchte über ihren Arbeitgeber ausbügeln und das Arbeiten bei Amazon ins richtige Licht rücken wollen. Die FC Ambassadors, also die Botschafter der Amazon-Versandzentren, wie sie sich auf Twitter zu erkennen geben, versprechen ein tolles Gesundheitssystem, tolle Toilettenpausen und tolle Nachtschichten. Angeblich werden die Lobeshymnen von ihrem Arbeitgeber großzügig entlohnt: Es locken ein Tag Sonderurlaub, Einkaufsgutscheine über 50 Dollar und ein Mittagessen for free. Wahnsinn. Günstigere PR ist kaum möglich. Und auch kaum glaubwürdiger. Außer natürlich, man weiß darüber Bescheid.

Quelle: Süddeutsche

Amazon News – No. 2

Amazon ist das Nonplusultra in Sachen Suchmaschinenwerbung. Das hat das Mess- und Datenanalyse-Unternehmen Nielsen kürzlich herausgefunden. Egal was man googelt, seien es Begriffe wie Kopfhörer, Kugelschreiber, Herren-Unterhose, Kondome oder Pfannkuchenwender: In jedem Fall ist Amazon unter den ersten vier Suchergebnissen zu finden. Das hat auch einen guten Grund, denn kein zweiter Onlinehändler in Deutschland investiert mehr in SEA als Amazon. Der E-Commerce-Riese investierte im ersten Halbjahr 2018 rund 117 Millionen Euro. Es wird geklotzt, nicht gekleckert. Das ist eben auch der Grund für den Amazon-Erfolg. Die Keyword-Palette ist so groß, dass ein Suchender Amazon quasi nicht verfehlen kann. Erfolg im Netz hat nur derjenige, der so schnell wie möglich gefunden wird. Und deswegen bekommt auch derjenige, der einen Pfannkuchenwender sucht, diesen zuerst bei Amazon angeboten.

Quelle: etailment

Amazon News – No. 3

In Seattle hat Amazon nun den zweiten Mini Supermarkt „amazon go“ eröffnet. Ganze sieben Monate nach der Eröffnung der ersten Filiale und knapp 40 Quadratmeter kleiner. Hier werden auch kein Bier, kein Wein sowie kaum Basis-Lebensmittel verkauft, sondern eher Snacks und Convenience Food. Dafür gibt es jedoch fertig zusammengeschnürte Kochboxen inkl. Zutaten und Rezeptanleitung für eine 30-minütige Zubereitungszeit. Das Angebot richtet sich also eher an Büroangestellte aus der Umgebung. Demnach schließt dieser Supermarkt auch zwei Stunden früher als die erste Filiale, die sogar eine Showküche für frisch zubereitete Speisen beherbergt. Neben Seattle plant Amazon weitere Märkte in Chicago und San Francisco. Eine schnelle Expansion scheint jedoch nicht im Sinne des E-Commerce-Riesen zu sein.

Quelle: t3n

Amazon News – No. 4

Kundenaquise und -bindung haben in der Wirtschaft einen hohen Stellwert. So auch für Amazon. Mit seiner neuesten Werbeaktion, die dem ein oder anderen Konkurrenten sicherlich sauer aufstößt, zeigt der Online-Gigant erneut, wie wichtig dies ist. In gewohnt kreativer Manier zaubert Amazon unkonventionelle Ideen aus dem Hut und streicht in Deutschland und Österreich einfach mal für jedermann die Versandkosten. So können bis zum 4. September auch Nicht-Prime Mitglieder vom kostenlosen Premiumversand für Produkte, die Amazon selbst verkauft und verschickt, profitieren. Dazu müssen sie nur einen Code eingeben den Amazon auf seiner Startseite platziert. Denn: unbegrenzter Gratis-Versand ist laut einer Studie von PWC für 72 % der Befragten der größte Vorteil ihrer Prime-Mitgliedschaft. Kundenbindung olé!

Quelle: Onlinehändler

Amazon News – No. 5

Ein Arbeitnehmer-Traum: 10 % Rabatt beim Online Shopping, unternehmenseigene Fahrradwege, hochmoderne Technik und unzählige weitere Arbeitnehmer-Vorteile. Der Einblick in den Alltag von Sonja Methling, einer Amazon Managerin in Seattle, kann einen schon vor Neid erblassen lassen. Nur – oh Schreck! – das Mittagessen wird nicht, wie bei anderen wohlbekannten Tech-Riesen, vom Unternehmen gestellt. Bei einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 100.000 US Dollar in der Unternehmenszentrale ist das allerdings zu verkraften. Außerdem soll es laut Amazon dazu beitragen, dass die Geschäfte in der Umgebung belebt werden – eine etwas kontroverse Aussage, wenn man der weltweit größte Online-Händler ist, der den Großteil des lokalen Einzelhandels ablöst.

Quelle: Chip

Unser Amazon Lieblingsprodukt

Pfannkuchen, Eierkuchen, Palatschinken, Plinsen… es gibt viele Bezeichnungen für den leckeren Fladen aus Ei, Milch und Mehl. Ist das Lieblingsrezept einmal gefunden, muss nur noch das Ausbacken in der Pfanne gelingen. Wer der lässigen Handbewegung, durch die das Ding aus der Pfanne gleitet und sich in der Luft drehen soll, nicht mächtig ist, nimmt einfach den guten alten Pfannkuchenwender 😉

 

Die 33. Ausgabe amazon weekly erscheint Anfang kommender Woche.