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Amazon News: Keine Plagiate, kein Steuerbetrug, dafür gleich zwei neue Services!

Plagiate

Wieder einmal ist unsere neue ameo weekly Ausgabe prall gefüllt mit brandheißen Amazon News. Das Bundeskabinett hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der den Online Marktplatz für Steuerbetrug haftbar machen soll. Zudem wird es langfristig keine Plagiate mehr geben und dann hat der E-commerce Riese auch noch einen neuen Service gelauncht, von dem wir zunächst gar nichts mitbekommen haben. Welcher das ist, erfahrt ihr hier:

Amazon News – No. 1

Der Handel auf Amazon bringt für kleinere bis mittlere Unternehmen jede Menge Chancen, aber auch Risiken mit sich. Auch für Amazon selbst sind diese Händler und Marken von enormer Bedeutung, sind sie doch ein tragender Umsatztreiber. Die AMS gehören zu den stärksten wachsenden Bereichen, Sponsored Products sind unverzichtbar. Nick Denissen, Vice President Marketplace Business bei Amazon hat nun in einem Interview hervorgehoben, dass gleiche Wettbewerbsbedingungen Priorität haben, um das von Kunden entgegengebrachte Vertrauen nicht zu gefährden, dass unterschiedliche Geschäftsmodelle erfolgversprechend seien und mit entsprechenden Werbemöglichkeiten, Repricing-Tools und Markenaufbau individuelle Strategien realisierbar sind. Zudem sollten deutsche Händler viel mutiger das Thema Export in Angriff nehmen. Na dann. Go! Zum vollständigen Interview geht es hier.

Quelle: t3n

Amazon News – No. 2

Amazon soll zukünftig für Steuerbetrug haften. Viele Händler aus China oder Hongkong verkaufen ihre Waren über den Online-Marktplatz, ohne die fällige Umsatzsteuer abzuführen. Damit ist nun Schluss. Wenn sie es nicht machen, muss Amazon zahlen. Die Regierung will jetzt zügig gegen Steuerbetrug im Internet vorgehen und hat bereits einen Gesetzesentwurf verabschiedet. Ab Anfang 2019 sollen alle Betreiber elektronischer Marktplätze wie Ebay oder Amazon verpflichtet werden, bestimmte Daten der Händler zu erfassen, die auf ihren Plattformen verkaufen. Finanzämter können somit prüfen, ob die Händler auch brav Steuern zahlen. Sollten sie dies nicht tun, haften die Betreiber der jeweiligen Plattform, sprich Ebay, Amazon & Co. Einige Ausnahmen wird es geben. So sollen sich die Plattformanbieter von der Haftung befreien können, wenn sie bestimmte Aufzeichnungspflichten erfüllen oder steuerunehrliche Händler von ihrem Marktplatz ausschließen.

Quelle: Süddeutsche

Amazon News – No. 3

Mit Merch, Amazons neuem Druckdienst, können Händler und Designer ab sofort Kleidungsstücke gestalten und auf dem Marktplatz verkaufen. Der Print-On-Demand-Dienst funktioniert für Kleidung und andere physische Produkte. Designer, Marken und Händler laden ihre Designs einfach in einem dafür vorgesehenen Backend hoch und können ihre Produkte dann direkt vertreiben. Druck und Produktion der Kleidungsstücke sowie die Auslieferung übernimmt Amazon – ein risikofreies Full-Service-Angebot also. Momentan umfasst das Portfolio von Merch T-Shirts, Longsleeves, Hoodies, Sweatshirts und Popsockets (bedruckte Halteknöpfe für Smartphones). In Deutschland können Nutzer bisher jedoch nur T-Shirts hochladen und verkaufen.

Quelle: t3n

Amazon News – No. 4

Was in den USA schon seit über einem Jahr unter „Amazon Cash“ bekannt ist, funktioniert seit dem 31.07.2018 nun auch bei uns: „Amazon vor Ort aufladen“ heißt der neue Service, den der Online-Riese still und heimlich gelauncht hat. Er ermöglicht es Kunden, Bargeld auf ihr virtuelles Amazon-Konto zu übertragen. Dazu gehen sie lediglich auf die Website, laden sich kostenlos einen Barcode herunter und lassen diesen auf ihr Smartphone senden. In allen teilnehmenden Händlern kann man den Code vorzeigen und darüber zwischen 5 und 500 Euro auf sein Amazon-Konto laden. Das Ganze funktioniert auch analog mit Papier und Drucker. Nach spätestens 15 Minuten soll das Geld auf dem Amazon-Konto sein.

Quelle: Giga

Amazon News – No. 5

Dies könnte die Bedenken von Markenherstellern gegenüber einem Handel auf Amazon deutlich schmälern: Langfristig wird es keine Plagiate auf amazon.de mehr geben. Schon seit längerer Zeit werden unkontrolliert gefälschte Artikel bei Amazon verkauft, wodurch nicht nur die Kunden betrogen, sondern auch die Unternehmen in ihren Markenrechten verletzt werden. Der Modekonzern New Yorker klagte erfolgreich gegen angebotene Fälschungen und gewinnt den Rechtsstreit. Amazon legte zwar Berufung ein, scheiterte aber vor dem Oberlandesgericht Braunschweig erneut. Somit muss das Online-Portal Amazon zukünftig allen Markenherstellern sofort und uneingeschränkt Auskunft über dort gehandelte Plagiate geben.

Quelle: Nau

Unser Amazon Lieblingsprodukt

Lasst uns eine Schweigeminute für alle Bewohner einer Dachgeschosswohnung einlegen… Traurig, aber wahr. Doch dort oben ist jetzt Schluss mit Schwitzen. Schaut euch einfach mal unser Lieblingsprodukt der Woche an 😉

 

Die 29. Ausgabe amazon weekly erscheint Anfang kommender Woche.