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Amazon News: Die neue Hundefutter-Marke und der Machtkampf mit Google

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Was für eine bunt gemischte Woche in der Amazon News Welt! Der Internet-Riese bringt jetzt nicht nur auch Hundefutter an das Herrchen, sondern steigt doch glatt mal bei Google Shopping aus. Auch interessant: Amazon Mitarbeiter dürfen keine Power Point Präsentationen erstellen. Was hinter all dem steckt und was sonst noch passiert ist, lest ihr in unserer 16. ameo weekly Ausgabe:

Amazon News – No. 1

Amazon nimmt nun auch Herrchen und Frauchen ins Visier: Der Online-Händler möchte ab sofort den Bereich Tierbedarf erobern. Den Anfang macht die eigene Hundefutter-Marke „Wag“, die laut dem Finanzdienst Bloomberg seit dem 2. Mai in den USA erhältlich ist, zunächst jedoch nur Prime-Abonnenten zur Verfügung steht. „Wag“ bedeutet übersetzt „wackeln“ und soll Hundebesitzer mit Qualitätsmerkmalen wie über 36% Proteinanteil und ohne Zusatz von Getreide überzeugen. Das Trockenfutter, das es in verschiedensten Geschmacksrichtungen von Hühnchen bis Lachs gibt, ist nur der Beginn einer neuen Tierprodukt-Serie aus dem Hause Amazon. Wir sind gespannt, was sich der Internet-Riese zukünftig für unsere vierbeinigen Freunde einfallen lässt!

Quelle: FAZ

Amazon News – No. 2

Amazon plant bis Ende des Jahres über 2.000 neue unbefristete Stellen in Deutschland zu schaffen. Geht der Plan auf, würde der Online-Händler hierzulande mehr als 18.000 Mitarbeiter beschäftigen. Ob Berufseinsteiger oder erfahrene Fachkräfte wie Softwareentwickler, Logistik-Experten und Sprachwissenschaftler – Amazon sucht Unterstützung in allen erdenklichen Bereichen. Weiterhin sollen die Services für Kunden, darunter AmazonFresh, Alexa und Prime Video, verstärkt und verbessert werden. So wird nicht nur der Firmensitz in München ausgebaut – in Berlin eröffnet zudem ein neues Office, das insbesondere für Amazon Web Services zuständig sein wird. Insgesamt verfügt Amazon dann über 30 Standorte in Deutschland, darunter elf Logistikzentren, mehrere Verkäufer-, Kundenservice- sowie Entwicklungszentren.

Quelle: e-commerce magazin

Amazon News – No. 3

Amazon steigt bei Google Shopping aus. Bereits seit Ende April hat der Online-Händler dort keine Anzeigen mehr geschaltet. Laut dem Merkle Marketing Report war bereits im ersten Quartal 2018 zu beobachten, dass Amazon seine Ad-Aktivitäten auf Google nach und nach reduziert hat. Ist dies vielleicht eine neue Stufe im Machtkampf mit Google? Ein Grund für den Ausstieg könnte sein, dass User ihre Produktsuche mittlerweile sowieso direkt auf Amazon beginnen. Somit könnte der Internet-Riese nicht mehr auf die Ads bei Google angewiesen sein. Für Google bedeutet dies ein Verlust von so einigen US-Dollar. Für andere Webshop-Betreiber ist der Ausstieg von Amazon jedoch ein Vorteil, da die Konkurrenz nun wesentlich überschaubarer ist.

Quelle: Internetworld

Amazon News – No. 4

Was ist bei Amazon intern erlaubt und was nicht? Nun gibt es seltene, aber zugleich sehr interessante Einblicke, wie der Konzern tickt. Beispielsweise teilte Amazon-Gründer Jeff Bezos in einem Brief mit, dass PowerPoint-Präsentationen intern Tabu sind. Anstatt Stichpunkte auf Folien aufzulisten, sind Mitarbeiter dazu aufgefordert, ihre Vorschläge in ganzen Sätzen ausformulieren und in einem sechsseitigen Memo darzustellen. Projektleiter sollen durch diese Vorgehensweise lernen, realistische Erwartungshaltungen durchzusetzen. Auch die Qualität der Vorschläge soll durch den längeren Erstellungsprozess steigen. Wie dann wohl Meetings bei Amazon aussehen? Zunächst liest sich jeder Teilnehmer in Ruhe das Memo durch, nach einer halben Stunde wird dann im Plenum über die Idee diskutiert.

Quelle: Computerbild

Amazon News – No. 5

Amazon geht mit seinen Smart Home Produkten in die Offensive. Dazu hat der Online-Händler in mehreren Städten der USA sogenannte Experience Center eröffnet. In den voll vernetzten Modellhäusern können Kunden eine vollkommene Integration der Alexa Produkte erleben. Gleichzeitig dienen die Häuser auch als Verkaufsräume, in denen die Kunden verschiedene Pakete direkt vor Ort kaufen und ihr Zuhause in ein Smart Home verwandeln können. Um das Projekt umzusetzen, kooperiert Amazon mit dem Fertigbauhaus-Hersteller Lennar. Wie praktisch: Sollte einem Kunden neben der Smart Home Ausstattung auch das Haus gefallen, kann er dieses gleich mit kaufen.

Quelle: t3n

 

Die 17. Ausgabe amazon weekly erscheint Anfang kommender Woche.